Es senkt sich die sonne zu boden, Friedlich scheidet der tag Wie ist die welt doch so stille, Wenn schwarz sich färbt der himmelssaal. Doch mit der nächtlichen schwärze Beginnt eine grauenhafte zeit Es toben die reihen der geister, Die nacht schenkt ihnen sicheres geleit. Gefallene streiter auf wilder hatz, Woutanes heere ohne rast. Sturmesgewalt - nicht zu erwehre Tobende geister im totenheere. Durch des waldes dunkle wipfel Dringt schleichend gefahr heran. Der jagdruf durchfährt alle leiber Zerbirst die stille dieser nacht. Ruh' los durch fluren und auen Braust ein unbändig' gewitter Zermalmt das gebrechlich' schwache Geschmiedeter stahl lässt knochen splittern Gefallene streiter auf wilder hatz, Woutanes heere ohne rast. Sturmesgewalt - nicht zu erwehre Tobende geister im totenheere. Nichts kann einhalt ihnen gebieten Solang' die nacht sich erstreckt. Erst wenn ihr schutzkleid schwindet Und ein milder schein den morgen weckt.