In Sturmesnacht, mit wilder Macht Der Wahnsinn durch das Dickicht lacht In trübem Schein, der alte Hain Samt Heidenvolk zu Kraft erwacht Weh' dem Christenpack, das sich hierhin begibt Die Heidenburg wacht über uns Ein Gott liegt hier besiegt Weh' dem heilig' Wort, dem Pfaffen und dem Kreuz Die Heidenburg wacht über uns Wer Herden folgt bereut's Wurzelwerk, Runenstein Des Waldes Ruf soll unser sein Die fahle Maid das Gold verspricht Doch Pech und Schwefel lügen nicht Nachtvolk, Erdgetier Von nah und fern versammelt hier Ein Leben lang nach Sinn gegraben Verlässt der Mensch die Welt mit Klagen Türme ragen kalt und tödlich auf Und in der Ferne, der erste Sonnenstrahl