Schlaf´ ein, mein Lieb, schlaf´ ein, ich trink´ noch ein Glas Wein. Mach´ jetzt die Augen zu, dann hast du deine Ruh´. Die Träume bringt der Wind in´s Lebenslabyrinth. Dort bist du nicht allein, schlaf´ ein, mein Lieb, schlaf´ ein. Rosen und Orchideen werden den Weg mit dir geh´n. Ein kleiner Engelschor flüstert dir leis´ in dein Ohr. Die Zeit mit dir ist schön, kein Wind kann ewig weh´n. Auch der braucht seine Ruh´, mach´ bloß die Augen zu. Schlaf´ ein, mein Lieb, schlaf´ ein, ich trink´ noch zwei Glas Wein. Du hast so schön gelacht, doch nun wird´s für dich Nacht. Ich kann die Bilder noch seh´n, wir liefen durch lange Alleen, Füße im heißen Sand, eine Muschel in meiner Hand. Frag´ mich nicht, weshalb ist diese Nacht so kalt. Dein Blut wird nicht mehr warm, es klebt an meinem Arm. Den schweren Gegenstand halt´ ich in meiner Hand. Du hast zu laut gelacht, nun ist es für dich Nacht. Rosen und Orchideen werden den Weg mit dir geh´n. Ein kleiner Engelschor flüstert dir leis´ in dein Ohr. Die Polizei ist dumm. Ich sag´ dir auch, warum. Ich knips´ jetzt aus das Licht, dann finden sie mich nicht.