Bethlehem

Die Anarschie Beifrung Der Augenzeugenreligion

Bethlehem


Den Tod vermeiden heißt 
das Spiel der Verbannung verlieren 
mein Geruch ist die Verkommenheit, 
all' die leeren Milchflaschen spiegeln sich 
in meiner Oberfläche 

Ich wurde an den Fluß ausverkauft 
an den roten, austauschbaren Sklaven 
und die Erzählung wurde immer schneller 
den Grundriß hat man hingerichtet, 
die schwarze Flagge schreit 
und alle Bücher wurden zerkocht 

Denke an eine Zahl 
teile sie durch mich 
irgendetwas ergibt nichts 
und nichts ist nichts 

Eine hehre Bestimmung 
tritt mir feindlich gegenüber 
ich möchte das Unvermeidbare leugnen 
und erfahre das Unmögliche 
Es hat niemals eine Zahl gegeben 
und ich zerbreche rautenförmig 

Nur weil Widersprüche 
mit jedem Schritt & Wechsel eintreffen 
Nur weil Verwicklungen 
von den Toten auferstehen & in neue Regeln 
entfleuchen 
wird die Verstellung, wenn wiedererlangt, 
zum furnierten Exoskellet aufbegehren 
werden Rückäußerungen, wenn erhalten, 
zu Schwingen meiner vereisten Wallfahrt 

Nun kann ich die Schlange öffnen 
und mein ausgelaugtes Gesicht verbrennen 
kann die Beschönigung abreißen, 
an die Zahl denken 
und nicht an die Antwort 

Du sagtest, ich wäre kein Thunfisch 
verpackt in Stanniol 
denn alle Uhren schweigen gleich 
und ich bin viel zu groß, 
um über das brennede Wasser zu schnellen 

Es gibt den Tisch nicht mehr, 
ich gehe unter, 
gehe unter.